Mondschreiberin  
Hey :)
Ich habe auf jeden Fall ziemlich viel aus deiner "Anleitung" gelernt.
Obwohl ich selber eigentlich schon länger schreibe sind mir wirklich viele Sachen aufgefallen die ich noch verbessern könnte.
Zum Beispiel ein Kapitel erst hochstellen wenn man das zweite schon hat...
Du hast mich wirklich sehr geholfen, deswegen versuche ich jetzt auch ein passendes bzw umfangreiches Rewiev zu schreiben..
Normalerweise schreibe ich beim reviewen nur ob das Kapitel mir gefallen hat oder nicht, aber mir ist, durch dich aufgefallen, was man alles schreiben kann...
Ich hoffe das war jetzt ausführlich genug, zumindest für den Anfang und ich hoffe ich werde eins von deinen Reviews auch bald mal unter einer meiner °Geschichten sehen
lg
Fiaa
Wynssa Fel  
Oh, jetzt habe ich den zweiten Teil doch noch gelesen, der war so schön kurz. : )
Auch hier kann ich nur sagen, gute Kriterien. Die meisten benutze ich auch, aber ein paar werde ich jetzt wohl dazu nehmen, danke schön dafür.
Und dann möchte ich dich auf einen winzig kleinen Rechtschreibfehler aufmerksam machen:
Unter "Stil" hast du statt "wird" "wir" geschrieben. : )
Liebe Grüße,
Wynssa
Flora73 (anonymer Nutzer)  
Auf Rechtschreibfehler kommt es mir gar nicht an,
sondern auf den Inhalt und ´Gefühl,es ist doch alles
nur Geschmacksache und jeden kann man auch
nicht recht machen..)
DawiL Danger  
Das ist auch ein wichtiger Punkt - Reviews schreiben ist nicht immer einfach. Ich für meinen Teil freue mich immer über die Konstruktiven (auch mit Kritik), auch wenn mir natürlich auch die ala "Super, weiter" Motivation zum Weiterschreiben sind.

Ich denke, dass dein Text hier eine gute Hilfestellung ist - und er ist dir sehr gut gelugen, auch wenn das Ende etwas sehr abgehackt wirkt.
Ramana  
Ich finde dieser Text ist eine schöne Hilfe und fasst wunderbar zusammen, wie man seinen Schreibstil und seine Beiträge verbessern kann.
Ich habe deinen Text gerne gelesen, er war kurzweilig und erfrischend. Ich empfand ihn nicht als schulmeisterhaft belehrend, sondern als professionell, was wichtig ist, wenn man nicht auf taube Ohren stoßen will. Deshalb fand ich den erfundenen Peter gut, weil sich so keine reale Person angegriffen fühlen kann. Denke ich zumindest...?
Einzig der Punkt, man solle sich an gute, hiesige Autoren wenden und diese um Feedback bitten...ich muss zugeben, ich habe noch nie den Mut aufgebracht, wildfremde Menschen darauf anzusprechen.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)
Ich hoffe, viele Autoren werden diesen gelungenen Leitfaden noch lesen.
Grüße, Ramana
Roter Rabe  
Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen, wie man seine ersten Geschichten posten bzw. schreiben kann. Allerdings muss ich sagen, dass mir einge Punkte zu eng gesteckt sind und hier die kreavtive Freiheit auf der Strecke bleibt. Sicherlich kann man sich mit erfahrenen Autoren austauschen, aber man sollte auch versuchen selbst dabei zu lernen. Schreiben ist ein Prozess der reift! Mit jedem Wort, jedem Satz, jedem Kapitel, jeder fertig gestellten Geschichte wirst du als Autor besser. Du entwickelst dich!
Ein Punkt hat mir allerdings auch sehr gut gefallenen: Das man "Gute Ideen" sofort aufschreiben sollte.

Lange Tage und angenehme Nächte

natfaal
Rollrasen  
Hach ja, da erkennt man sich manchmal selbst wieder...
Jedenfalls ich, ich kann ja nicht von anderen sprechen!
Du hast das, was am wichtigsten für einen (angehenden) Autor ist, treffen zusammengefasst und ohne beleidigend zu sein, die Wahrheit gesagt. Ich werde dann mal daruf achten, dass ich deine Tipps auch mal beherzigen!

Dankeschön und liebe Grüße

Rollrasen
Katzenklappe  
"Eine Anleitung für angehende Autoren" ist sicherlich für den ein oder anderen Leser hilfreich und hat auch mit neue Aspekte zum Reviewen gezeigt. Lobenswert ist  dein Engagement für die Anleitung, die an "Peter" geschrieben wird. Durch den Aufbau dieser persönlichen Ebene, war es noch einfacher, die einzelnen Punkte zu verstehen. Gut!
Wynssa Fel  
Ich kann dir jetzt leiderkein so ausfürhlcihes Review schreiben, weil ich denke, du hast deine 10 Regeln selber sehr gut und sehr konsequent verfolgt - alle, die sich nicht nur auf Geschichten beziehen, sondern allgemein anwendbar sind, natürlich.
Die Punkte, die ich zu kritisieren hätte, wurden unten schon von Ghostleader oder so angesprochen.
Sonst finde ich die Anleitung sehr gut gelungen, ich denke, da werde ich auch noch drauf zurückgreifen.
Danke schön für diese gute Anleitung. (Den zweiten Teil lese ich auch noch, aber nicht mehr heute Abend... müüüüdeee!)
Liebe Grüße,
Wynssa
Flora73 (anonymer Nutzer)  
Lesen und schreiben soll doch Spass machen,
und seit in den Blogs so viel über Rev. schreiben
diskutiert wird gehen sie auch immer mehr zurück,
Du hast in manchen Punkten recht,
aber auch ich bin die jenige ,die immer nen lieben
Rev. zurücklässt,da ich auch nur lese was mir gefällt,
Rev. werden hier zu ernst genommen..)
Antwort von CmdGabriel  
Hallo Flora,
danke für Deinen Rückmeldung. Ich denke, ein netter Review ist schon was Gutes.
Hauptfokus meines Beitrags war ja aber eigentlich auch nicht die Sicht auf die Reviews, sondern die Sicht auf die Beiträge selbst.
Hab ein schönes Wochenende!
Gabriel
Witch23  
Eine echt interessante Antwort auf eine E-Mail anfrage.

Sehr informativ und unterhaltsam, ich habe tatsächlich ein paar mal lachen müssen über die Formulierungen.

Als einziges Manko kann ich nur sagen, das du an ein paar stellen recht allgemein geworden bist, nicht auf eine Einzelperson gezielt weitergemacht hat, sondern dich praktisch umgedreht und uns andere Leser angesprochen hast.

Dein Brief an Peter ist eine recht schonungslos ehrliche ansage. Die verdeutlicht wie du selber bewertet werden möchtest und bewertest. Toll gelungen.
DerGhostLeader  
Roohrpost – von wem? Na klar, wisst ihr schon: von mir :-D

Jetzt mal was, was sich etwas anders bewerten lässt als mein Standard-Verfahren beim Bewerten hergibt. Sehr gut. Mal gucken, wie ichs mache.

Erstmal: Sehr nett, dass du Coundra bewertet hast. Ist wirklich schwer, hier Honor-Fans zu finden. Aber das zeigt mir, dass das Universum noch nicht ganz verloren ist.

Jetzt zu deinem kleinen Hilfe-Anleitungchen für angehende Autoren. Werde das ganze Mal aus der subjektiven Sicht eines Hobby-Autoren bewerten, daher bitte alle meine Kommentare auch so betrachten.
Vermutlich wird das hier selbst eine Schreibhilfe. Das ist sicherlich so nicht beabsichtigt. Bitte darum, mich danach nicht totzuschlagen!

Aber jetzt: Feuer Frei!

Ich schreibe seit zwei Jahren an einem Science Fiction Roman und habe das, was hier beschrieben wird, großteilig selbst lernen müssen, denn so eine Anleitung hatte ich nicht. Ich glaube, sie hätte mir sehr geholfen :-D Dafür also schon einmal einen Bonus-Punkt!

„Zuerst möchte ich Dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg, wie Du zu einem tollen Geschichtenschreiber wirst.
Ich habe eine Liste mit zehn relativ einfachen Regeln gemacht, die Dir dabei hilft, in Zukunft tolle Geschichten zu schreiben. Bitte wende diese zehn Regeln konsequent an, dann mache ich auch gerne einen Review auf Deine Geschichten.““ – Hier mal nur als Hinweis von einem Berufs-Sarkasten und -Ironesen. Wenn du einem Autor helfen willst, schreib so was etwas versteckter. Als ich das gelesen habe, dachte ich: „Ach wie süß: Der geht jetzt sicherlich eine Runde heulen.“
Tatsächlich ist es so, dass sich angehende Autoren oft vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn sie eine derart klare Aussage hören und danach teilweise entmutigt sind, überhaupt noch um Reviews zu bitten. Ich kenne das Gefühl sehr gut.

„Vorher habe ich leider keine Zeit, um einen ausführlichen Review zu schreiben, da ich wichtigere Dinge vorhabe: Es kostet viel Zeit und Mühe, eine Geschichte zu lesen, zu bewerten und einen ausführlichen und guten Review zu schreiben, wenn der Autor nicht eben so viel Zeit und Mühe in die Geschichte investiert hat, ist das vergebliche Liebesmüh.“ - Oh, yeah! Vor allem aber vergebene Zeit, die man für eigene Werke verschwenden könnte.
Hier würde ich das „wichtigere“ Dinge herauslassen, bzw. umschreiben. Das liest sich tatsächlich devaströs für den Jung-Autor: Wichtigere Dinge als eine Geschichte, die ihn vielleicht bis dorthin schon eine ganze Menge Tränen und Schweiß gekostet hat? Die hat demnach keinen Wert? Bisserl fies, oder? Vielleicht ein bisschen nacharbeiten.

„Lies möglichst viele andere Beiträge und lernen von guten und schlechten Beiträgen“ – Denke mal, das soll „lerne“ heißen.

„Sind zu viele unwichtige Details beschrieben?“ – Dazu bitte Erklärung: Was sind unwichtige Details?

„2. Je objektiver Du Deine eigene Arbeit einschätzen kannst, umso besser wird sie werden
(…) Sei kritisch mit Deiner eigenen Arbeit und arbeite konsequent an der Verbesserung.“ – Oh ja, das kenne ich gut. Einer der wohl wichtigsten Tipps, die man einem Autoren geben sollte. Wer von seiner Geschichte so derart eingenommen ist, dass er blind durch die Botanik läuft, der wird nicht viel Freude an Reviews haben – und der wird seine Geschichte auch nicht richtig verbessern können.
„Wenn ich 95% der Reviews hier durchlese dann geht mir der Hut hoch.“ – Kopf auf, Computerbild rein – Computerbild hilft! Daran musste ich gerade denken. Aber ja, du hast recht. Traurig, traurig ist das. Da bin ich verdammt froh, dass ich mit meinen Geschichten immer an Autoren oder Journalisten gerate, die mich meist tiefgehend vernichten mit ihren Kommentaren oder Beta-Readings, mir damit aber aufzeigen, wo Verbesserungen zu machen sind.
„Wenn man in die Geschichten reinschaut, dann hat man häufig den Eindruck, dass der Reviewautor entweder die Geschichte gar nicht gelesen hat oder selbst geistig umnachtet ist.“ – Hey! Manche schreiben selbst um halb Drei Morgens noch vierseitige Reviews! *brüst*
„Sie sind aber nicht den Plattenplatz wert auf dem sie abgelegt sind.“ – Über den muss ich jetzt irgendwie lachen. Eine sehr treffende Beschreibung! *Vormerk*
„Es macht keinen Sinn und es ist unhöflich, die Zeit anderer Leute zu verschwenden.“ – Oder man verpackt die Idee so gut, dass man sich gern verbessern möchte und dafür ein Review braucht :-D

„Wenn Du nicht gut in deutscher Sprache und Rechtschreibung bist, lerne es. Jetzt.“ – Okay, über den schüttle ich jetzt mal den Kopf. Du hast Recht. Einhundertprozentig, aber das ‚jetzt’, dafür gibt’s nen Punktabzug. Es gibt Leute, die lernen, lernen, lernen und kriegen es nicht hin, weil sie mit der Rechtschreibung tatsächlich nichts anfangen können.
„er ist es auch inhaltlich oft nicht wert gelesen zu werden.“ Lüge, Lüge – das gibt ne Rübe! Das ist mal kurz und knackig so was von nicht wahr, dass MIR der Hut hochgeht! Er möge sich bitte einmal angucken: Ich würde mal glatt behaupten, dass mind. 40 Prozent der eingestellten Texte inhaltliche Wirkladungen, grammatikalisch jedoch Blindgänger sind. Wie viele Leute werden durch derartige Kommentare oder Meinungen davon abgehalten, ihre gute Geschichte zu veröffentlichen und sie stattdessen zurückhalten, weil sie sich genau vor dieser unbegründeten Behauptung fürchten.
„Die Rechtschreibung ist dann ein Indikator dafür, wie viel Mühe sich der Autor insgesamt gegeben hat.“ – Und es wird noch bunter. DU hälst das dafür, weißt es aber nicht. Korrigier das mal lieber. Das ist nen richtig glattes Parkett, auf dem du hier schlitterst. Dafür muss ich mal echt was abziehen.
„Das wird Dir nicht nur in Fanfiktion.de helfen, sondern Dich auch vor der Arbeitslosigkeit bewahren.“ – Okay, der schießt den Vogel ab – nein, das ist schon eine Raumfähre. Ich kommentier den jetzt nicht, sondern ziehe dafür nur kopfschüttelnd Punkte ab. So was ist definitiv nicht Teil einer Schreibhilfe – vor allem nicht in dieser Oberlehrart. Witzig wärs okay, aber so … *Kopf schüttel* Was hat Arbeitslosigkeit mit dem Schreiben von Fan-Geschichten zu tun?
„Du hast keine Zeit die Rechtschreibung und Grammatik richtig zu lernen? Keine Lust die Fehler zu verbessern?  Dann bist Du als Autor nicht geeignet. Verschone uns!“- Stelle fest: Stimme zu! Hätte es nur nicht ganz so gesagt

„5. Lerne mit Ablehnung zu leben.“ – Ja – man sollte das beherzigen. Sonst geht man recht schnell unter in der Welt des Schreibens.
„Schau zum Beispiel mal auf den Review von KitKat Chunky (ehemals ChrisAtena)  zu diesem Beitrag. Wenige Tage zuvor hatte ich einen kritischen Beitrag auf einen Artikel von ihr geschrieben....“ – Oh ja, Review-Schreiber ist ein tödlicher Beruf – vor allem aber ein undankbarer. Manchmal aber auch lustig (man siehe bitte den Kommentar am Ende des Textes)

„6. Lasse die Beta-Version von Deiner Geschichte gezielt von Freunden prüfen und Korrektur lesen.“ – Oder stelle ein Gesuch mit klaren Angaben zu dem, was bewertet werden soll als Bitte um Beta-Leser bei fanfiction.de ins Forum (unter Beta-Leser-Börse) rein (das als kleinen Tipp von mir)

„Starte an dem Tag mit einem neuen Werk, wenn Du die Idee hast.“ – oder starte dein Werk mit den Ideen, die du gerade hast.
„Gute Autoren schreiben nicht „einfach drauf los“. Sie entwickeln eine so genannte Storyline – einen Fahrplan durch die Geschichte in Stichworten. Dann entwickeln Sie die Charaktere (=Personen)  der Geschichte und beschreiben ihre Eigenschaften und Einstellungen vor, während und nach der Geschichte. Erst dann fangen Sie an tatsächlich die Geschichte zu schreiben.“ – Na ja, also wenn ich das so machen würde, dann wäre ich heute bei 500.000 Wörtern und hätte meine Geschichte noch lange nicht angefangen. Oft kommen die Ideen beim Schreiben. Wenn ich das Kaiserreich aus meiner Geschichte bereits in allen Einzelheiten entworfen hätte – dann wäre mir der Spaß am Ausarbeiten bereits lange vergangen.
Wo der Autor Ideen hat, sollte er sie einbauen, das stimmt. Allerdings gibt es auch viele, deren Ideen gerade nicht in die Geschichte passen, aber auf Grundlage derer sie ein neues Kapitel bereits schreiben könnten. Wie sollen die das machen? Tatsächlich ist es oft leichter, ein Kapitel mitten im Text aufzuschreiben und später an den Rest anzugliedern als direkt alle Ideen rauszukloppen. Viel des Elans geht dann mit der Zeit verloren (genauso wie Details der Ideen). Vielleicht sollte das noch mit aufgenommen werden.
„All das gehört in Deine Ideensammlung.“ Dafür AUF Jeden Fall immer ein EIGENES Word-Doc (neben dem eigentlichen Text) erstellen. Hilft sehr, besonders für Spontan-Eingebungen, wie bestimmte Sätze oder Kommentare des Erzählers!

„8. Werde selbst möglichst früh ein Reviewer.“ – Auf jeden Fall. Nur, wer selbst hohe Ansprüche an andere stellt, ist in der Lage, seine eigene Geschichte selbst kritisch zu betrachten.
„Baue Deine Reputation als guter Reviewer auf, dann werden sich irgendwann auch Leute an Dich wenden mit der Bitte, ihnen zu helfen.“ – Oder sind eher bereit, deine Geschichte, auch wenn sie anfangs noch nicht so gut sein mag, tatsächlich zu lesen und dir Meinung und Hilfe dazu zu geben.

„9. Überlege Dir früh, wann Du anfängst, Teile zu veröffentlichen.“ – Dazu nur eins: Als ich meine Science Fiction anfing, war ich so frei, mal bei einem von Deutschlands bekanntesten Science Fiction Autoren anzuklopfen: Andreas Eschbach. Nachdem ich ihn mit einer Mail belästigt hatte, in der ich ihn fragte, was ich für ein gutes Buch beachten muss, bekam ich folgende Antwort: „Achten Sie darauf, dass es Ihnen auch Spaß macht. Das SCHREIBEN - nicht der Gedanke an Veröffentlichung, Ruhm und Reichtum usw.“ GAAAAANZ WICHTIG! Leute, es geht nicht immer ums veröffentlichen – es geht um EURE Geschichte. Vergesst das nie!

„10. Qualität ist alles
Qualität ist die Erfüllung von Zielen, die man sich vorher gesetzt hat.“ – „Klasse, nicht Masse“ – Wenn man etwas schreibt, sollte die Idee im Vordergrund stehen, nicht das Erreichen möglichst langer Texte.
„Eine originelle Idee verpackt in eine kurzweilige Geschichte, die den Leser von Kapitel zu Kapitel fesselt. Die Geschichte soll in sich logisch aufgebaut sein und grammatikalisch korrekt sein. Die Geschichte hat keine Rechtschreibfehler.“ – Oh, das ist das höchste Ziel aller!

„Wenn Du Deine eigenen Qualitätsziele nicht erreichst, musst Du solange an dem Kapitel arbeiten, bis die Ziele erfüllt sind.“ – Das klingt wie ein Zwang. Man sollte es bei so etwas immer ruhig angehen lassen. Man kann keine Qualität erzwingen. Selbst wenn der Kommissar mit der Pistole hinter einem steht und die kalte Mündung in den Nacken des Autoren presst: Beim Schreiben lässt sich Qualität nicht erzwingen! Wo man nicht zufrieden ist, da markiert man sich die Stelle und bearbeitet, wenn man bessere Ideen hat.
„Es macht keinen Sinn, die Qualität einer Geschichte (oder was auch immer) beurteilen zu wollen, wenn Du Dir vorher keine Gedanken gemacht hast, nach welchen Kriterien Du Qualität beurteilst.“ – Sehr richtig!

„Neben all den Regeln noch ein kleiner Hinweis am Ende: Bei guten Autoren sieht es immer leicht aus - es ist aber nie leicht. Es steckt immer viel Zeit, Mühe und Arbeit hinter einer guten Geschichte.“ Der Donnerschlag zum Ende. So liebe ich es!

Der Ausdruck ist eine gute Mischung aus Vorgabe und Lernhilfe. Er klingt dabei eher wie ein Care-Paket als wie ein Hochschul-Text und macht es daher leichter, dem ganzen Konzept, von dem du hier sprichst, zu folgen. Man versteht gut, über was du gerade redest und welche Idee du gerade verfolgst.
Im Großen und Ganzen ist der Text daher ein sehr professionelles Stück von Arbeit. Er ist wirklich sehr gut und es macht eine Menge Spaß, ihn zu lesen.
Allerdings von mir als leidendem Autoren eine kleine Anmerkung: Viele der Tipps, die du hier anwirfst, geben dem Autoren einen gefühlsmäßig sehr geringen Spielraum oder können ihn, wenn er kaum Erfahrung besitzt oder für seine Geschichten ein zu großes Unsicherheitsgefühl, sehr vor den Kopf stoßen. Etwa die Sache mit der Schreibmaschine zum Schluss. Ich habe mich während des Lesens tatsächlich gefragt: „Muss ich jetzt einen Schreibmaschinen-Kurs machen, damit ich ein guter Autor werde?“
Solche Tipps sind zwar sehr hilfreich, können aber gut und gerne tatsächlich einmal richtig falsch verstanden werden.
Das soll keine Anklage sein, es ist nur ein Hinweis: Stell auf jeden Fall klar, dass, wenn die Autoren eine Methode gefunden haben, die nach ihrer Meinung besser funktioniert, mit dieser gern weiterarbeiten können, aber vielleicht, wenn sie eine neue Geschichte anfangen (oder ein neues Kapitel – bei manchen sind die nämlich schon so lang), deine Punkte vielleicht erst einmal ausprobieren.
Das Wichtige beim Lernen für mich ist immer zu wissen, dass es keine 100-prozentige Musterlösung gibt. Man mag mich korrigieren, aber ich gehöre auch nicht unbedingt zu den Autoren, die wirklich voll dem Konzept folgen, nach dem du hier schreibst. Ich habe mir viele Dinge selbst erarbeitet und dabei eine recht gute Schiene gefunden, in der ich mich auch wohl fühle.
Sehr ordentlich fand ich, wie ich schon in den Kommentaren mitschrieb, die Vergreifer, die du dir an einigen Stellen geleistet hast. Ich bin da teilweise vollkommen anderer Meinung und weiß es im Schweiße meines Angesichts so gut, dass ich da auch gegenhalte, egal, was ich jetzt als Antwort darauf zu hören bekomme.

So – zum Ende: So devaströs mein Orbital Shock Drop jetzt auch klingen mag. Ich war wirklich sehr angetan von dem, was du da konstruiert hast. Du hast dir wirklich richtig Mühe gegeben, dein Wissen weiterzugeben und damit jemand anderen zu helfen, seine eigene Geschichte zu verbessern. Ich finde ein derartiges Engagement generell bewundernswert, denn ich zu den Beispielen habe einen sehr viel geringeren Toleranz-Rahmen, unter dem ich mit anderen Autoren zusammenarbeite.

Also im Gesamten gebe ich tatsächlich 10 von 10 GhostLeader-Punkten. Die Extras haben die Patzer herausgerissen.

Zum Schluss noch ein paar Kommentare zur Lage.

An alle, die dieses Review jetzt lesen: Hier seht ihr, wie sich ein großes Review auf einen Text macht.
Ich denke, für alle, die einen ähnlich schweren Review haben wollen – beherzigt Gabriels Ratschläge – und nein, das war jetzt keine Eigenwerbung.

Ich habe geschlagene 4 Stunden für das Review gebraucht. Denkt immer daran, dass sich jeder gute Reviewer wirklich immer viel Mühe mit Euren Geschichten macht. Als legt auch was vor, mit dem man arbeiten kann!

Und hier noch einmal (ich kam wirklich nicht umhin) einen Kommentar zu KitKat Chunky: Ich konnte es nicht verhindern, einige Minuten Zeit mit dem Lachen über den Kommentar zu verbringen, was bei mir ja irgendwie schon regelmäßiger Bestandteil meines Reviewertums ist. Niedlich, wirklich niedlich. Sehe ich mir den Kommentar von Gabriel und deinen an, dann sind die zwei Universen auseinander. Wo du einfach nur sinnlosen – ich zensiers mal – abgeliefert hat, hat er etwas rausgehauen, das ich von einem guten Review-Schreiber erwarte, wenn nicht sogar ausführlicher!
Während du nicht mehr als Punkt 1 geschafft hast, bevor du dich gegen Gabriels Rechtschreibung entschieden hast, die im Übrigen einen sehr viel professionelleren Eindruck macht als deine, musste ich sofort an Punkt 5 denken. Hättest du mal so weit gelesen … Mich würde allerdings interessieren, woran deine Freundin später gestorben ist. An einem Magengeschwür vielleicht?
Mit so einem Ding kann man sich die Seriosität als Reviewer und Autor auch Pauken schlagend zerstören! (irgendwie freue ich mich bereits auf den Gegenschlag :-D)

Für alle Rechtschreibfehler möge man mir massig Schnee (liegt ja frei verfügbar) auf mein Haupt streuen.

So, das von mir zur Lage … VALE

GhostLeader – und weiter geht’s!
Antwort von CmdGabriel  
Vielen Dank für das gute und sehr ausführliche Review. Da stehen viele gute Anregungen drinnen. Sobald es meine Zeit zulässt gehe ich noch mal kritisch über den Text und arbeite nach.
Viele Grüße
Alexander

Bezügl. Honor: Meine Honor-Harrington-Romane hier hast Du gesehen? ;-)
Elke  
Hi

Ich find diese "Anleitug" von dir eine gute Idee. Deine Tips sindwirklich hilfreich. Ich habe bei meinen Storys teilweise bemerkt das da irgend wie was nicht passt, aber bin nicht darauf gekommen was es ist oder wie ich es machen kann das ich mich leichter tu, z.B dein Tipp mit zu erst das nächste Kap. schreiben, und dann das da vor posten ist für mich sehr hilfsreich.
Lg
Elke
Desdemona  
Hallo Gabriel,

schade, dass Texte wie dieser hier auf FF.de nicht einen Extrabereich kriegen. Im Grunde sollte eine Anleitung wie deine Pflichtlektüre für "Erstautoren" werden, denn es ist immer wieder deprimierend eine Geschichte zu lesen, deren Autor offensichtlich nicht mal im Ansatz etwas von deinen 10 Punkten gehört hat.

Dein Text ist gut strukturiert, übersichtlich und vor allem schön flüssig zu lesen durch die Gliederung und die klare Sprache, die trotzdem nicht "von oben herab" wirkt. Auch finde ich gut, dass du unerfahrene Autoren nicht verurteilst. Nach der Lektüre hat man den Eindruck, dass eigentlich jeder etwas lesbares zu Stande bringen kann, wenn er sich ein bisschen Mühe gibt. - Das wirkt motivierend, statt niedermachend: Klasse!
Besonders wichtig fand ich dabei die ersten drei Punkte. In den wenigsten Sachtexten dieser Art wird darauf hingewiesen, dass erst intensives Lesen einen zu einem guten Schreiber macht - schließlich findet man so den Stil, der einem gefällt, "reviewt" sich schon einmal in die Autorenkreise, deren Geschichten man mag - und es macht dabei auch noch Spaß. ^^

Allerdings muss ich Ramana zustimmen - es gehört wirklich eine große Portion Mut dazu, einen im Grunde völlig fremden Autoren anzuschreiben. Bevor man den gesammelt hat, könnte ja vielleicht auch die Word-Korrektur ganz hilfreich sein, um die gröbsten Fehler zu korrigieren.

Ein kleiner Grammatikfehler ist mir aufgefallen: Im Anfangsteil schreibst du "einen Review", müsste aber "ein Review" heißen. ;)
(Oh, und wenn es Shakespeare sein soll, dann ist es verlorene Liebesmüh' ^^ - aber wahrscheinlich habe ich jetzt wieder nur Shakespeare erahnt und bin drauf angesprungen. =))

Auch das zweite Kapitel zum Thema Reviews - sehr hilfreich! Spamreviews a la "Tolle Story, schreib schnell weiter" bringen schließlich wirklich nichts, ich hoffe, einige Reviewer nehmen sich das zu Herzen und verzichten zu Gunsten ein paar hilfreicher Reviews auf einen Platz in der "die häufigsten Reviewer der letzten..."-Liste.

Also - ein sehr hilfreicher Text, danke dafür!

Lg, Desdemona
DawiL Danger  
Dem, was du hier sagst, kann ich nur zustimmen - vor allem der Teil darüber, mit Ablehnung zu leben, ist nicht gerade einfach. Egal, was für ein dickes Fell man sich auch zulegen mag, negative Reviews zu bekommen tut immer weh und es ist auch schwer, Kritik so zu formulieren, dass sie dem Autor nicht ein völliger Schuss vor den Bug ist (und das sage gerade ich, wirst du jetzt denken, oder?)^^...

Mir hat dieses Essay sehr gut gefallen, vor allem, weil es eine wirkliche Hilfestellung für den Neu-Autor ist, aber auch für den alten Hasen, der noch dazu lernen will.
Ich gehe jetzt mal den zweiten Teil dieses Textes lesen, also Kapitle 2.
Mandrake  
hmmm ...

finde ich einen tollen Text, vor allem für diejenigen, die daran interessiert sind, ihre Schreibe zu verbessern oder in einen kritischen Dialog mit den Lesern zu treten. Zugegeben, das will nicht jeder hier, und das ist auch ok. Auch diejenigen, die einfach nur ihren Spaß haben wollen und vielleicht weniger daran interessiert sind, ihre Schreibe zu verbessern. Aber für die anderen sind das alles hier gut durchdachte Hinweise. Daumen hoch.
MrsAnthony  
Wie wärs noch mit dem Punkt: nimm dich selbst und deine Schreiberei nicht so wichtig!
Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe: Fanfiktion ist Spaß! S P A ß!
Natürlich schreibt hier nicht jeder perfekt, und mit manchen Stories sollte man besser nicht versuchen, seine Miete zu bezahlen, aber alle schreiben mit Liebe.
Und ich für meinen Teil habe genug Liebe in meiner ausladenden Brust, das ich auch mal den ersten, unsicheren Gehversuchen eines meist recht jungen Menschenkindes Applaus schenke, selbst wenn seine Schritte noch wackelig und unsicher sind. Natürlich gebe ich dabei auch den ein oder anderen Tip, wie es noch besser werden könnte. Bei ganz schlechten Stories, ebenso wie bei Geschichten, die mich thematisch einfach nicht interressieren, les ich gar nicht erst (weiter) und halt meinen Mund, beziehungsweise meine Finger von der Tastatur fern.
Und: SCHWIMMEN LERNT MAN IM WASSER!
p.s. dein Tip, sich direkt an erfahrene Autoren zu wenden, könnte der ein oder andere eventuell sogar als Stalking auslegen, also ich würde da jedenfalls vorsichtig sein.
Auron (anonymer Nutzer)  
Hallo CmdGabriel,

ich finde deinen 10 Punkte Plan wirklich sehr gut. Er hat mir wirklich geholfen (Informationen) und ich werde den mir auch mal ausdrucken (man hat ja kein Elefantengedächtnis^^).

Zu den Reviews, ich lese sehr gerne Rewies. Manchmal findet man eine Geschichte einfach klasse (oder hat noch nicht diesen Blick für Details) und manchmal nicht. Besonders wichtig sind mir ausgewogene Reviews. Denn ob schlechter Text oder guter Text, erst einmal sitzt ja auch ein (oder mehrere) Menschen dahinter. Natürlich soll man nicht etwas schön reden wo nichts ist, doch beim schreiben sollte man immer einen gewissen "Tonfall" waren. Solange die Wortwahl höfflich ist, kann der Reviewer notfalls meinen ganzen Text  auseinander nehmen (was hoffentlich nicht geschieht ^^) und ich würde es dem Reviewer nicht Übel nehmen.

Mir hat dieser Text jedenfalls sehr geholfen, Danke.
Veleren  
Hallo.
Ehrlich gesagt, bin ich über das Forum auf diesen Beitrag gestoßen. Ich finde ihn jedoch sehr hilfreich.
Eine Beherrschung der deutschen Schriftsprache ist für mich eigentlich Grundvoraussetzung für eine gute Geschichte. Zwar kann mir durchaus mal ein Tippfehler unterlaufen. Aber eine Geschichte damit gespickt, will ich erst gar nicht lesen. Egal, wie gut sie sonst wäre. Und das will ich auch meinen Lesern nicht antun.
Das Thema konstruktive Kritik ließe sich seitenweise diskutieren. Ich selbst habe auch schon kritische Reviews bekommen, sah das aber eher als Anreiz, nochmal eine Überarbeitung am Stil etc. der Geschichte vorzunehmen. Außerdem hat sich damit jemand die Mühe gemacht, meinen Beitrag zu lesen und ihn objektiv zu bewerten. Dies ist mehr wert als 10 Sinnlos-Reviews. Daher käme ich nie auf die Idee, etwa Rachereviews dafür zu schreiben.
Denn ich schreibe in meinen eigenen Reviews zwar erst, was mir an einer Geschichte gefallen hat, zeige dem Autoren aber auch, was mir negativ aufgefallen ist:: Stil, Rechtschreibung etc. Damit macht man sich nicht unbedingt Freunde. Das heißt jedoch nicht, ich liebe es andere niederzumachen, sondern möchte vielmehr anderen helfen, sich in der Zukunft peinliche Veröffentlichen zu ersparen und statt dessen aus ihren Fehlern zu lernen. Dass die erste Geschichte eines Autors noch Fehler beinhaltet, heißt nicht, dass es so weitergehen muss. Aber wenn ich mir erlaube, sowas zu schreiben, muss ich es auch bei meinen eigenen Geschichten akzeptieren. Wer das nicht kann, hält sich wahrscheinlich für einen Autoren-Guru.
LG
Veleren
Lamaspucke  
Hi, ich schaue normalerweise nie zu den freien Arbeiten, und noch seltener zu Sachtexten, aber heute bin ich echt froh, dass ich es gemacht habe. Zurzeit versuche ich nämlich gerade eine Fanfiktion zu schreiben, und dein Text hier hilft mir wirklich enorm.
Aber, wie schon manche, oder zumindest eine, hab ich mir nicht genau gemerkt, unter mir gesagt hat - ich würde meine Texte auch nie von Schulfreunden oder auch nur Reallife-Bekannten beta lesen lassen. Ich hab zum Glück kein großes Problem mit Rechtschreibung und gegen Tippfehler hilft meistens die Rechtschreibkontrolle. Aber du hast ja sehr gute Tipps gegeben, ich werde mir wahrscheinlich doch einen Beta-Leser suchen.
Vielen, vielen Danke für die Veröffentlichung von diesem Text.

glg Lama
Dhana  
Normalerweise bin ich ja nicht oft in dem Bereich ‚Sachtexte‘ anzutreffen, jedoch bin ich durch Zufall auf deinen Beitrag gestoßen.

Diese zehn Regeln sind wirklich gut getroffen. Sie helfen auf jeden Fall weiter, besonders denjenigen die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Schreiben haben. Es ist sinnvoll sich erstmal klar zu machen was man genau schreiben will, welche Personen auftauchen etc.. Es empfiehlt sich dann wirklich sich selbst einige kleine Randnotizen zu machen, damit der Überblick bewahrt wird.
Ohne dieses ‚System‘ wäre ich schon öfters im Chaos versunken.

Allerdings würde ich niemals von einem Freund meinen Text korrigieren lassen. Ich habe schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass man dem Urteil seiner eigenen Freunde nicht trauen kann, aus einem einfachen Grund heraus. Sie sind nicht mehr objektiv. Bei einem Bekannten über das Internet ist das vielleicht nicht unbedingt der Fall aber für jemanden der dich persönlich kennt und dich öfter trifft, ist es nicht einfach zu sagen, dass man Mist gebaut hat bei der Geschichte. Also fühlen sie sich genötigt etwas Positives zu sagen. Deshalb besser einen Beta nehmen, den man selbst nicht kennt aber der einem kompetent erscheint.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das kritische Review, das man manchmal auf seine Geschichten bekommt. Ich sehe auch hier, dass wohl einige Autoren überhaupt nicht mit Kritik umgehen können. Natürlich muss man erstmal heftig schlucken, wenn ein kritisches Review kommt. Dann heißt es erstmal eine Nacht darüber zu schlafen und es sich dann noch mal genau vor Augen zu führen. Ein solches Review darf einen nicht dazu verführen selbst Hasskommentare zu schreiben. Das ist unter jedem Niveau, denn derjenige der dies geschrieben hat, hat sich Mühe gegeben einen zu verbessern und das ist doch schon einmal was wert.

Wie gesagt, mir gefällt dieser Text. Eine gute Zusammenfassung.

LG Dhana
Vampirress  
Hallo,

Ich bin gerade völlig zufällig auf deinen Beitrag hier gestoßen.
Erstmal: Danke. Ich finde es toll, dass du dir die Mühe gemacht hast, diese Tipps zu verfassen. Ich denke, dass ich mir den ein oder anderen mit Sicherheit merken sollte, um meine Geschichte(n) zu verbessern. Meine Schwierigkeit ist die durchdachte Storyline. Ich schreibe, wie du erwähnt hast, einfach immer drauflos. Das Ergebnis ist meist ein pures Chaos, das ich nicht übers Herz bringe zu veröffentlichen.
Deine Recview-Tipps finde ich ebenfalls wirklich sehr hilfreich, da ich selbst oft Probleme habe angemessene Reviews zu verfassen. Entweder meine Begiesterung wird nicht übertragen oder meine Reviews sind zu kritisch und werden als unhöflich verstanden. Natürlich unbeabsichtigt. Was aber auch zu erwähnen gilt ist, dass viele "Autoren" hier keine Kritik vertragen können, sich angegriffen und beleidigt fühlen.
Etwas für mich unverständliches, da ich Kritik zu schätzen weiß, soweit sie nicht unter aller Würde formuliert ist.
Man sollte das Problem beim namen nennen und eventuell Verbeserungsvorschläge liefern, aber nicht mit Sätzén wie "Hey, Du kannst nicht schreiben" kommen. Damit ist niemandem geholfen.
Mir fällt gerade auf, dass ich abschweife.
Eigentlich wollte ich dir ja nur sagen, dass ich deine Anleitung als sehr wichtig, hilfreich und schlicht weg gelungen betrachte.

Liebe Grüße,
Marie
KitKat Chunky  
Mehr als Punkt 1 und den Satz darunter konnte ich leider nicht lesen, da ich meiner Freundin am Telefon nicht antun konnte, an deiner Grammatik zu sterben.

sg
Chris
Deira  
Also ich habe mir deine Tipps gerade auch einmal durchgelesen und ich muss sagen ich finde sie sehr nützlich. Die Sache mit der Storyline macht durchaus Sinn, allerdings verselbständigen sich manche Dinge manchmal durch spontane Abweichungen.....
Trotzdem sollte man am Anfang einer Story schon wissen wo das ganze mal enden soll.
Ein Tipp außer guten Rechtsschreibkenntnissen wäre es noch zu empfehlen einen Schreibmaschinenkurs zu machen denn wenn man mit einem Zehn-Fingersystem und hoher Anschlagzahl schreibt kann man Ideen viel besser umsetzen als wenn man mühsam die Buchstaben sucht und einem nach einer Weile die Lust vergeht. Da sind dann Ansätze guter Ideen zu lesen die aber irgendwie nie weiter verfolgt wurden weil vielleicht irgendwann der Spaß verging.

Aber wie gesagt, die Anleitung finde ich sehr nützlich.
Terra Cognita 13-2  
Ja, da kann ich nur sagen: Hut ab und auf den Boden leg. Das ist schon fast so gut wie cocopellis Geschichtenschreib-Kolumne. Allerdings heißt es 'lies' und nicht 'lese' im Imparativ. Aber groß von perfekter Grammatik reden. Ts ts. Nee, ur ein Scherz, kann ja mal passieren.

Mfg, BMX, XD, lol, lg und was alles noch.

Septimus Crudelious
KleinesLuder  
Dein Text ist gut und auch sehr hilfreich.
Ich schreibe schon seit einigen Jahren, habe aber erst vor ein paar Monaten angefangen, die Sachen auch zu posten und finde deine Tipps sehr nützlich. Sie verhindert wirklich so einigen Mist, den man schreiben kann.

Den Satz, dass Leute die keine Lust oder Zeit haben oder fortgeschrittene Legastheniker sind einen bitte mit ihren Werken verschonen sollen (genau hab ich ihn nicht mehr in Erinnerung) finde ich aber etwas zu krass.
Beim ersten Punkt stimmt es ja, aber jemand der keine Zeit hat kann sich ja einfach an den Hinweis halten, nicht sofort zu posten und die Geschichte einfach dann on stellen, wenn sie so gut wie fertig ist. Auch ein Leghasteniker kann gute ideen haben. Er braucht halt einen besonders guten und geduldigen Betaleser, der alle Fehler mühsam raussucht und verbessert.

GLG
Deanna
CmdGabriel  
@ChrisAtena :

Tut mir leid, wenn Dir mein Review zu Deinem Beitrag "Kinder sind tabu!" sind tabu nicht gefallen hat. Aber wenn Du nur positive Reviews willst, schreib das doch einfach dazu.
Übrigens kann man mich gerne per Email erreichen, wenn dir was nicht passt. Du brauchst dazu kein Sinnlos-Review zu einem meiner Beiträge zu schreiben :-)
Kassandra  
Dankeschön für die Tipps! Da mir momentan eine Idee im Kopf herumschwirrt und ich sie nieder schreiben will, aber möchte, dass nichts sinnloses dabei heraus kommt, habe ich deinen Text gelesen. Besonders Punkt 10 fand ich gut und hilfreich! :) Schade, ist jedoch dass eher weniger darauf eingegangen wurde, WIE man schreiben soll. Zum Beispiel, Einleitung, Anwendung von Flashbacks in einer Geschichte oder die Nützlichkeit von Adjektiven. Trotzdem, für eine knappe Übersicht reicht es! :)
Kassandra
CmdGabriel  
@Deanna

Hallo Deanna,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe den Satz entschärft.
Der kam aus meiner Erfahrung, dass ein Autor mal seine "Legasthenie" als Ausrede verwendet hat:
"Ich habe Legasthenie, also darf ich machen, was ich will."
Bei seinen Lehrern und Eltern war er damit immer durchgekommen.

Aber Du hast recht, hier war das etwas deplaziert.

Viele Grüße
Gabriel
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