Da hatte mein Sohn Glück,alle behandeln ihn normal auch die Lehrer,
er war noch nie bei einem Pychologen,er ist auch ganz normaler
angekleiderder Junge,dem es selbst nicht juckt,dass er sehr klug ist,
er wird in der Klasse sehr gut angenommen,hat sehr viele Freunde ist
beliebt,
Du schreibst sehr gut und spornt schon zum Nachdenken:)
Reviews: Freie Arbeiten
/ Prosa
/ Essays
/ Hochbegabung im Auge der Schulpädagogik
Black73 (anonymer Nutzer)
Estefania
Ein interessantes Thema was du da zur Sprache gebracht hast.
Bei mir hat man auch ein bisschen Hochbegabung getestet und deshalb darf ich in eine Klasse gehen in denen alle ein bisschen überdurchschnittlich sind.
Von der ach so angepriesenen Förderung merkt man sogut wie gar nichts, mal abgesehen davon das ich auch nicht glaube so hochbegabt zu sein, aber was solls.
Diese ganzen Ratgeber und Studien usw finde ich auch ziemlich fehlerhaft und mit Vorurteilen überladen.
Solln sie sich doch freuen das es ein paar gibt die ein paar mehr gute Ideen haben und sie nicht als Problemkinder abstempeln.
Vor allen Dingen dann auch noch Themen festzulegen die Hochbegabte zu interessieren haben ist völlig daneben.
Jeder darf sich doch wohl interessieren wofür er will und nicht jeder Hochbegabte ist zb in Mathe besonders gut. Die Hochbegabung kann sich doch auch auf ein ganz anderes Gebiet beziehen.
Um mal darauf zurück zu kommen hier nen brauchbaren Kommentar zu geben, ich fand deine scharfen Bemerkung gerechtfertigt und gut nachvollziehbar.
Ich fand es toll das du das Thema mal zur sprache gebracht hast.
lg
Estefania
Bei mir hat man auch ein bisschen Hochbegabung getestet und deshalb darf ich in eine Klasse gehen in denen alle ein bisschen überdurchschnittlich sind.
Von der ach so angepriesenen Förderung merkt man sogut wie gar nichts, mal abgesehen davon das ich auch nicht glaube so hochbegabt zu sein, aber was solls.
Diese ganzen Ratgeber und Studien usw finde ich auch ziemlich fehlerhaft und mit Vorurteilen überladen.
Solln sie sich doch freuen das es ein paar gibt die ein paar mehr gute Ideen haben und sie nicht als Problemkinder abstempeln.
Vor allen Dingen dann auch noch Themen festzulegen die Hochbegabte zu interessieren haben ist völlig daneben.
Jeder darf sich doch wohl interessieren wofür er will und nicht jeder Hochbegabte ist zb in Mathe besonders gut. Die Hochbegabung kann sich doch auch auf ein ganz anderes Gebiet beziehen.
Um mal darauf zurück zu kommen hier nen brauchbaren Kommentar zu geben, ich fand deine scharfen Bemerkung gerechtfertigt und gut nachvollziehbar.
Ich fand es toll das du das Thema mal zur sprache gebracht hast.
lg
Estefania
blacksnow
als staatlich zertifizierte hochbegabte *prust*, deren 'Leistungspotential' man in der schule trotz 'spezieller förderangebote' hat vergammeln lassen (und die nach dem dritten mathecamp einfach keine lust mehr hatte- wie doch nicht mathematisch hochbegabt? aber du musst das doch toll finden! es liegt in deiner natur! sei dankbar!), kann ich diesem äußerst netten essay wirklich zustimmen.
von den feinen sarkastischen kommentaren und den netten zitaten, die wirklich überaus erschreckend scheinen (aber tatsächlich regelfall sind, nicht umsonst liegt einmal die woche ein eben solcher artikel von meinem allerliebsten vater ausgedruckt auf meinem platz) war ich überaus begeistert.
dank der unglaublichen förderung hochbegabter schüler durch lehrkräfte und die aktive begeisterunsförderung für unterrichtsthemen werde ich ein duchschnittliches abitur abschließen und die schule kann sich beruhigt denken, 'die hat wohl nur mal nen guten tag gehabt, da hätten wir auch nicht mehr tun können'.
gerade die sache mit den minderwertigkeitskomplexen des umfeldes... nun, was tun, wenn dein leher angst vor dir hat? bzw davor, du könntest besser sein als er? wenigstens werde ich ihn nie in sachen niveaulimbo schlagen können... kommt mir tatsächlich irgendwie bekannt vor...
und was all die schriftsteller dieser hochwertvollen literatur für eltern, erzieher und andere betrifft, so scheint es mir oft, als würden blinde über farben diskutieren.
es war erfrischend dieses thema mal anders behandelt zu lesen!
danke fürs lesen lassen
blacky
von den feinen sarkastischen kommentaren und den netten zitaten, die wirklich überaus erschreckend scheinen (aber tatsächlich regelfall sind, nicht umsonst liegt einmal die woche ein eben solcher artikel von meinem allerliebsten vater ausgedruckt auf meinem platz) war ich überaus begeistert.
dank der unglaublichen förderung hochbegabter schüler durch lehrkräfte und die aktive begeisterunsförderung für unterrichtsthemen werde ich ein duchschnittliches abitur abschließen und die schule kann sich beruhigt denken, 'die hat wohl nur mal nen guten tag gehabt, da hätten wir auch nicht mehr tun können'.
gerade die sache mit den minderwertigkeitskomplexen des umfeldes... nun, was tun, wenn dein leher angst vor dir hat? bzw davor, du könntest besser sein als er? wenigstens werde ich ihn nie in sachen niveaulimbo schlagen können... kommt mir tatsächlich irgendwie bekannt vor...
und was all die schriftsteller dieser hochwertvollen literatur für eltern, erzieher und andere betrifft, so scheint es mir oft, als würden blinde über farben diskutieren.
es war erfrischend dieses thema mal anders behandelt zu lesen!
danke fürs lesen lassen
blacky
eilian
Vorab: Ich bin hochbegabt...
So wie ne ganze Menge anderer Leute, die gleichzeitig auf dieser Site kursieren (und die ich auch noch mal herschicken werde... ;) )
Ich habe also am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, in diese Schublade gesteckt zu werden und dann nicht weiter zu wissen... Glücklicherweise bin ich über mehrere Zufälle an eine Schule gekommen, an der man etwas besser damit umzugehen wusste als an anderen, so dass ich in den letzten vier Jahren (9.-13.) extra Förderung erhielt.
Viel wichtiger als die schulische Förderung war jedoch, dass ich mit 16 anderen Leuten zusammengesperrt wurde, die ebenso wie ich ihre Probleme gehabt hatten und ebenso wie ich einen leichten Schatten. Denn, machen wir uns nichts vor, Hochbegabte sind nun mal anders. Aber ist anderssein schlecht?
Nein, denn >>Lieber hab ich nen Schaden als dass ich hübsch bin<<; - andere Menschen verhelfen uns zu neuen und außergewöhnlichen Ideen, der Umgang mit ihnen stärkt unsere Persönlichkeit und gibt uns ein völlig neues Selbstwertgefühl.
Trotzdem empfinden die meisten Hochbegabten ihre Andersartigkeit als Makel, als Fehler, den es zu beseitigen gilt - und hier fangen die Probleme erst an. Kinder, ohnehin schon meist gelangweilt und unterfordert, fühlen sich nicht als Teil der Gruppe, was das Gefühl der Gruppe, der Andere sei halt ANDERS, nur verstärkt. In den seltensten Fällen kommen Hochbegabte gut durch ihre Schulische Laufbahn, die meisten ecken vorher an und bleiben hängen - oder werden zum totalen Überflieger. Sozial normal zu bleiben ist da schwer.
Die einzige wirkiche Lösung für dieses ist Problem ist die oben Beschriebene: das Zusammenlegen von Hochbegabten zu einer Arbeitsgruppe oder Klasse. In den meisten Fällen kann nur hier eine normale soziale garantiert werden...
Was natürlich nicht heißen muss, dass es nur asoziale Hochbegabte gibt, im Gegenteil, die meisten sind sozial hoch kompetent, weil sie normalerweise über eine höhere emotionale Intelliganz verfügen als andere, aber gerade diese Sensibilität macht es ihnen oft schwer...
...
Aber ich hör jetzt besser auf, sonst schreib ich noch stunden weiter... :P
Falls es jemanden interessiert, was ich noch zu dem Thema zu sagen hab... -> mail
Gruß
Elè
So wie ne ganze Menge anderer Leute, die gleichzeitig auf dieser Site kursieren (und die ich auch noch mal herschicken werde... ;) )
Ich habe also am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, in diese Schublade gesteckt zu werden und dann nicht weiter zu wissen... Glücklicherweise bin ich über mehrere Zufälle an eine Schule gekommen, an der man etwas besser damit umzugehen wusste als an anderen, so dass ich in den letzten vier Jahren (9.-13.) extra Förderung erhielt.
Viel wichtiger als die schulische Förderung war jedoch, dass ich mit 16 anderen Leuten zusammengesperrt wurde, die ebenso wie ich ihre Probleme gehabt hatten und ebenso wie ich einen leichten Schatten. Denn, machen wir uns nichts vor, Hochbegabte sind nun mal anders. Aber ist anderssein schlecht?
Nein, denn >>Lieber hab ich nen Schaden als dass ich hübsch bin<<; - andere Menschen verhelfen uns zu neuen und außergewöhnlichen Ideen, der Umgang mit ihnen stärkt unsere Persönlichkeit und gibt uns ein völlig neues Selbstwertgefühl.
Trotzdem empfinden die meisten Hochbegabten ihre Andersartigkeit als Makel, als Fehler, den es zu beseitigen gilt - und hier fangen die Probleme erst an. Kinder, ohnehin schon meist gelangweilt und unterfordert, fühlen sich nicht als Teil der Gruppe, was das Gefühl der Gruppe, der Andere sei halt ANDERS, nur verstärkt. In den seltensten Fällen kommen Hochbegabte gut durch ihre Schulische Laufbahn, die meisten ecken vorher an und bleiben hängen - oder werden zum totalen Überflieger. Sozial normal zu bleiben ist da schwer.
Die einzige wirkiche Lösung für dieses ist Problem ist die oben Beschriebene: das Zusammenlegen von Hochbegabten zu einer Arbeitsgruppe oder Klasse. In den meisten Fällen kann nur hier eine normale soziale garantiert werden...
Was natürlich nicht heißen muss, dass es nur asoziale Hochbegabte gibt, im Gegenteil, die meisten sind sozial hoch kompetent, weil sie normalerweise über eine höhere emotionale Intelliganz verfügen als andere, aber gerade diese Sensibilität macht es ihnen oft schwer...
...
Aber ich hör jetzt besser auf, sonst schreib ich noch stunden weiter... :P
Falls es jemanden interessiert, was ich noch zu dem Thema zu sagen hab... -> mail
Gruß
Elè
Aleya
hey,
also irgendwo hast du recht. es wird zwar viel geschwafelt, dass man kinder fördern soll und dass alle ihre möglichkeiten ausschöpfen sollen. nur leider merkt man zumindest hier in der pamap nichts davon. arbeitsgemeinschaften gibt´s an unserer schule nicht und sowas wie nen mathezirkel wie zu mutterns zeiten schon gar nicht. naja, was solls, man kann sich ja auch selbst beschäftigen. das dumme ist dann natürlich nur, dass die schule kein geld und somit auch nichts zum schüler fördern hat. pech aber auch.
wobei ich nicht unbedingt den lehrern den schwarzen peter zuschieben will, sondern eher dem gesamten bildungssystem. wir haben in unserem jahrgang sieben oder acht sehr leistungsstarke schüler (zitat vom chef der sache). dummerweise haben wir auch sieben klasse, hat zur folge, dass wir uns alle getrennt langweilen... nicht zu vergessen, dass bei der klassenverteilung nach der 11. klasse auch nicht mal auf eventuelle stärken der schüler geachtet wurde. soll heißen, ich sitz inner idiotenklasse und ahab im unterricht schon ganze romane hinter mich gebracht - sei es nun im schreiben oder lesen. auch das wir regelmäßig ganze stunden damit verbringen, nicht gemachte hausaufgaben im unterricht durchzurechnen (ich frag mich, warum die dann hausaufgaben heißen, aber was solls), stört mich nicht mal so sehr - schließlich gewöhnt sich der mensch irgendwann an alles.
nein, was mir auf den keks geht, ist die allgemeine grundhaltung. dumm sein ist cool, wer 15 punkte bekommt, nen streber. das höchste der gefühle sind 8 punkte, alles darüber uncool. man müsste ja lernen... im unterricht aufpassen? mein gott, sonst noch wünsche? nein, es ist doch viel cooler, sein neues piercing und/oder tatoo rumzuzeigen. versteh mich nicht falsch, ich hab gegen beides nichts, find´s sogar richtig toll - aber es gibt schließlich auch pausen. und dass die lehrer auch nur arme schweine sind, die ihren job machen . hilfe, wo lebt man denn? es ist doch viel lustiger, immer dem lehrer die schuld zuzuschieben. daran, dass die hälfte der klasse im unteren drittel rumeiert, daran, dass die andere hälfte nichts kann. und natürlich daran, dass ein oder zwei leute nebenbei bücher lesen oder gleich die nächste seite aufgaben in mathe rechnen. natürlich ist er auch schuld daran, wenn zum abi nicht jeder den benötigten stoff kann, immerhin ist er eine autoritätsperson und hätte den stoff durchpauken müssen. dass der arme lehrer abends halb verzweifelt und bis morgens um zwei am tisch sitzt und sich ein konzept auszudenken versucht, wie er dummen, nichts wollenden kiddies was beibringen kann, daran denkt kaum einer. (mein vater ist mathe-Physiklehrer). man hat doch die sündenböcke, warum also was ändern... es könnte sich ja was verbessern...
ich würde also eher der allgemeinen politik einen vorwurf machen. weil warum wird unser hübsches gymnasium mit immerhin knapp 500 schülern geschlossen? damit man in die 2500-mann-kaserne 30 km weiter weg fahren kann? na, toll... auch dass keine chemikalien oder ansichtsmaterialen wegen geldmangel zur verfügung stehen, ärgert mich. wie soll man denn da interesse wecken?
hochbegabtenförderung wäre doch wirklich zuviel verlangt - vor allem, wenn man dafür mal die infrastruktur auf dem land ausbauen müsste....
so, das ist mal wieder viel sarkastischer geworden als geplant, aber das musste mal raus. also danke für dein essay ;-)
viele grüße
Aleya
also irgendwo hast du recht. es wird zwar viel geschwafelt, dass man kinder fördern soll und dass alle ihre möglichkeiten ausschöpfen sollen. nur leider merkt man zumindest hier in der pamap nichts davon. arbeitsgemeinschaften gibt´s an unserer schule nicht und sowas wie nen mathezirkel wie zu mutterns zeiten schon gar nicht. naja, was solls, man kann sich ja auch selbst beschäftigen. das dumme ist dann natürlich nur, dass die schule kein geld und somit auch nichts zum schüler fördern hat. pech aber auch.
wobei ich nicht unbedingt den lehrern den schwarzen peter zuschieben will, sondern eher dem gesamten bildungssystem. wir haben in unserem jahrgang sieben oder acht sehr leistungsstarke schüler (zitat vom chef der sache). dummerweise haben wir auch sieben klasse, hat zur folge, dass wir uns alle getrennt langweilen... nicht zu vergessen, dass bei der klassenverteilung nach der 11. klasse auch nicht mal auf eventuelle stärken der schüler geachtet wurde. soll heißen, ich sitz inner idiotenklasse und ahab im unterricht schon ganze romane hinter mich gebracht - sei es nun im schreiben oder lesen. auch das wir regelmäßig ganze stunden damit verbringen, nicht gemachte hausaufgaben im unterricht durchzurechnen (ich frag mich, warum die dann hausaufgaben heißen, aber was solls), stört mich nicht mal so sehr - schließlich gewöhnt sich der mensch irgendwann an alles.
nein, was mir auf den keks geht, ist die allgemeine grundhaltung. dumm sein ist cool, wer 15 punkte bekommt, nen streber. das höchste der gefühle sind 8 punkte, alles darüber uncool. man müsste ja lernen... im unterricht aufpassen? mein gott, sonst noch wünsche? nein, es ist doch viel cooler, sein neues piercing und/oder tatoo rumzuzeigen. versteh mich nicht falsch, ich hab gegen beides nichts, find´s sogar richtig toll - aber es gibt schließlich auch pausen. und dass die lehrer auch nur arme schweine sind, die ihren job machen . hilfe, wo lebt man denn? es ist doch viel lustiger, immer dem lehrer die schuld zuzuschieben. daran, dass die hälfte der klasse im unteren drittel rumeiert, daran, dass die andere hälfte nichts kann. und natürlich daran, dass ein oder zwei leute nebenbei bücher lesen oder gleich die nächste seite aufgaben in mathe rechnen. natürlich ist er auch schuld daran, wenn zum abi nicht jeder den benötigten stoff kann, immerhin ist er eine autoritätsperson und hätte den stoff durchpauken müssen. dass der arme lehrer abends halb verzweifelt und bis morgens um zwei am tisch sitzt und sich ein konzept auszudenken versucht, wie er dummen, nichts wollenden kiddies was beibringen kann, daran denkt kaum einer. (mein vater ist mathe-Physiklehrer). man hat doch die sündenböcke, warum also was ändern... es könnte sich ja was verbessern...
ich würde also eher der allgemeinen politik einen vorwurf machen. weil warum wird unser hübsches gymnasium mit immerhin knapp 500 schülern geschlossen? damit man in die 2500-mann-kaserne 30 km weiter weg fahren kann? na, toll... auch dass keine chemikalien oder ansichtsmaterialen wegen geldmangel zur verfügung stehen, ärgert mich. wie soll man denn da interesse wecken?
hochbegabtenförderung wäre doch wirklich zuviel verlangt - vor allem, wenn man dafür mal die infrastruktur auf dem land ausbauen müsste....
so, das ist mal wieder viel sarkastischer geworden als geplant, aber das musste mal raus. also danke für dein essay ;-)
viele grüße
Aleya
sui (anonymer Nutzer)
mich ineteressiert dann doch, was Du erwartest?<br />als hochbegabtenwunder wirst du doch sicherlich besser als diese verfasser solcher artikel (diese nichtsk&ouml;nner! dumm wie brot..alle nicht hochbegabt ts...(soviel zum thema dominant))wissen, was n&ouml;tig ist um dich nicht zu langweilen, dich zu f&ouml;rdern, dich von anderen abzuheben aber doch bitte nicht als &quot;anderen&quot; menschen zu betrachten. das w&uuml;rde mich faszinieren, was du denn da als l&ouml;sung erachtest...leider sehe ich hier auf dieser hochbegabt eingerichteten site keine m&ouml;glichkeit, wie du antworten kannst...vielleicht haeb ich auch etwas &uuml;bersehen, aber wenn nicht, dann hilf mir doch das durch deinen kommentar entstandene chaos in meinem kopf durchzuorganisieren und schreibe an: yui_chy@yahoo.de. <br />falls du es &uuml;berhaupt als n&ouml;tig erachtest, dich auf meine stufe hinabzugleiten und mir zur erkenntnis zu verhelfen.
Petalwing (anonymer Nutzer)
Liebe OC,
deine Ausführungen haben sicher in vielerlei Hinsicht Berechtigung und ich fand sie sehr interessant. Aber ich finde dein Lehrerbild, bzw. die Rolle, die Du Lehrern zukommen lässt, ein wenig plakativ. Wenn es um Schule geht sind Lehrer immer die Bösen. Lehrer können es niemandem recht machen. Mein Mann arbeitet gerade seit einigen Monaten im Referendariat und ich kann nur sagen, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, was Lehrer sein für ein anstrengender, fordernder Beruf ist. Ging mir ja bis vor kurzem auch nicht anders.
Hast Du eine Vorstellung davon, wie schwer es ist bei einer dreißig-Personen-Klasse allen Schülern und ihrem jeweiligen Leistungsstand gerecht zu werden? Du hast schnelle Lerner, die sich langweilen, sobald du was wiederholst, aber du hast auch die, die eigentlich gut wären, aber stinkend faul sind und daher kaum mitmachen, dann hast du die, die einfach nicht so schnell den Stoff begreifen und auf die du eigentlich mehr eingehen müsstest, was du aber wiederum nicht kannst, wenn du gleichzeitig den Rest beschäftigen musst.
Viel Zeit geht dafür drauf, Schüler zu ermahnen still zu sein und aufzupassen. Oder für Wiederholungen, weil über die Hälfte der Klasse mal wieder die Hausaugaben nicht gemacht hat. Jede Minute, die in Disziplinierung stecken musst, geht Dir an Stoffvermittlung verloren. Dabei darfst du dich dann auch nicht aufregen, sondern musst es schaffen, Autorität zu vermitteln, aber gleichzeitig so kollegial zu sein, dass die Schüler dich nicht hassen, sondern respektieren. Das ist eine ständige Gratwanderung.
Nebenbei hast du noch deinen Stoff zu schaffen. Du vermittelst "mal schnell" den Schülern in nur 10 Unterrichtsstunden die Französische Revolution, weil der Lehrplan mehr nicht zulässt. Du musst deine Stunden minutiös planen, und sitzt stundenlang bis tief in die Nacht, um Klassenarbeiten möglichst vernünftig zu bewerten oder deine didaktische Struktur zu planen.
Wenn du dann unterrichtest, geht viel Zeit dabei drauf, die lieben pubertierenden Schülerlein dazu zubringen, freundlicherweise wenigstens im Ansatz aufzupassen. Aber die denken lieber an die neue CD oder den Schwarm aus der Disco oder das neue Game oder Yu-Gi-Oh oder was weiß ich was. Man kann es ihnen nicht verdenken, man war ja auch mal 15. Aber trotzdem bist du als Lehrer der Typ, der die Klasse im Griff haben muss. Du hast am Tag sehr viele Klassen und musst allen gerecht werden. Du musst die Dynamik einer jeden Klasse schnell erfassen damit Du weißt, wie du mit der jeweiligen Klasse arbeiten kannst.
Die Schüler haben nur einen Mathelehrer, aber der hat 150 oder 200 Schüler pro Halbjahr. Und die sieht er vielleicht 2 oder 3mal in der Woche. Und da hat er je 45 Minuten. Und du siehst als Lehrer auch nur das Gesicht dass der Schüler Dir zeigen will.
Und in der Dreiviertelstunde, die der Lehrer all das Obengeschilderte tun muss, soll er dann auch noch mit geübten Blick ganz genau herausfinden, ob sich hinter der Unterrichtsunlust des Schülers X ein Hochbegabter verbirgt, oder Probleme im sozialen Umfeld, oder ob der nur gerade eine entwicklungspsychologisch harmlose Anti-Autoritätsphase hat, oder ob er gerade frisch verliebt ist oder, oder, oder...
Sorry, aber selbst der engagierteste Lehrer ist doch keine Schwester Stefanie! Und auch kein Doktor Specht! Man würde es sich ja wünschen, auf jeden Schüler angemessen eingehen zu können. Aber die ganzen Kürzungen im Bildungssystem lassen sowas nicht zu. Die meisten Lehrer schieben heutzutage bereits Überstunden und sind froh, wenn sie mal nicht überarbeitet sind. Wie soll den ein Lehrer mitkriegen, dass ein Schüler hochbegabt ist, wenn die Eltern das nicht mal können? Und die sehen ihre Kinder öfter als der Lehrer und man sollte meinen, dass die sie auch besser kennen, oder?
Außerdem gibt es ja Lehrer für die Schule nicht nur ein Scheißjob ist und denen auch etwas an den Schülern liegt. Es gibt Lehrer die sich in AGs und Ganztagsprogramen abrackern und die gerne mit Kindern arbeiten. Häufig kommt aber auch von den Kindern selbst nur mangelhaftes Feedback. Und Lehrer sind nunmal keine Psychologen und auch keine Sozialarbeiter! Obwohl das heute oft von ihnen verlangt wird. (Oh, und Juristen sollten sie am besten auch noch sein.) Und die Forderung nach dem Psychologen/Sozialarbeiter lese ich auch aus deinem Artikel heraus.
Aber der Volkmund sagt. Lehrer haben morgens Recht und Nachmittags frei. (Wenns mal so wäre... Aber welcher Schüler weiß schon, wie lange es dauert, Unterrichtsstunden vernünftig vorzubereiten...)
Auch die bösen Lehrer sind nur Menschen, ich bitte dies zu bedenken. Aber Hauptsache, alle haben einen Buh-Mann und das traditionelle Feindbild wankt nicht. Lehrer sind Schuld an den schlecht erzogenen Kindern, Lehrer sind Schuld an der Fettleibigkeit der Jugend, an der Bildungsmisere, grundsätzlich faul, überbezahlt und überhaupt allgemein unfähig! Halleluhjah!
Sorry, der letzte Abschnitt ist dann doch etwas sarkastisch geraten, das war eigentlich nicht meine Absicht. Aber ich bin es auch leid, immer wieder das kollektive Geseiere und Gesäusel über unsere schlechten Lehrer zu hören. Mir geht es vermutlich genauso wie Dir mit dem Hochbegabten-Geschwafel. Ist letztlich auch nicht so wichtig, aber bitte versuch doch die Rolle der Lehrer etwas differenziert zu betrachten. Viele tapfere Menschen, die jeden Tag in der Schule darum kämpfen das ganze Theater am laufen zu halten, ohne dass die Kulisse zusammen fällt, werden es Dir danken. ;)
Grüße,
Petalwing
deine Ausführungen haben sicher in vielerlei Hinsicht Berechtigung und ich fand sie sehr interessant. Aber ich finde dein Lehrerbild, bzw. die Rolle, die Du Lehrern zukommen lässt, ein wenig plakativ. Wenn es um Schule geht sind Lehrer immer die Bösen. Lehrer können es niemandem recht machen. Mein Mann arbeitet gerade seit einigen Monaten im Referendariat und ich kann nur sagen, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, was Lehrer sein für ein anstrengender, fordernder Beruf ist. Ging mir ja bis vor kurzem auch nicht anders.
Hast Du eine Vorstellung davon, wie schwer es ist bei einer dreißig-Personen-Klasse allen Schülern und ihrem jeweiligen Leistungsstand gerecht zu werden? Du hast schnelle Lerner, die sich langweilen, sobald du was wiederholst, aber du hast auch die, die eigentlich gut wären, aber stinkend faul sind und daher kaum mitmachen, dann hast du die, die einfach nicht so schnell den Stoff begreifen und auf die du eigentlich mehr eingehen müsstest, was du aber wiederum nicht kannst, wenn du gleichzeitig den Rest beschäftigen musst.
Viel Zeit geht dafür drauf, Schüler zu ermahnen still zu sein und aufzupassen. Oder für Wiederholungen, weil über die Hälfte der Klasse mal wieder die Hausaugaben nicht gemacht hat. Jede Minute, die in Disziplinierung stecken musst, geht Dir an Stoffvermittlung verloren. Dabei darfst du dich dann auch nicht aufregen, sondern musst es schaffen, Autorität zu vermitteln, aber gleichzeitig so kollegial zu sein, dass die Schüler dich nicht hassen, sondern respektieren. Das ist eine ständige Gratwanderung.
Nebenbei hast du noch deinen Stoff zu schaffen. Du vermittelst "mal schnell" den Schülern in nur 10 Unterrichtsstunden die Französische Revolution, weil der Lehrplan mehr nicht zulässt. Du musst deine Stunden minutiös planen, und sitzt stundenlang bis tief in die Nacht, um Klassenarbeiten möglichst vernünftig zu bewerten oder deine didaktische Struktur zu planen.
Wenn du dann unterrichtest, geht viel Zeit dabei drauf, die lieben pubertierenden Schülerlein dazu zubringen, freundlicherweise wenigstens im Ansatz aufzupassen. Aber die denken lieber an die neue CD oder den Schwarm aus der Disco oder das neue Game oder Yu-Gi-Oh oder was weiß ich was. Man kann es ihnen nicht verdenken, man war ja auch mal 15. Aber trotzdem bist du als Lehrer der Typ, der die Klasse im Griff haben muss. Du hast am Tag sehr viele Klassen und musst allen gerecht werden. Du musst die Dynamik einer jeden Klasse schnell erfassen damit Du weißt, wie du mit der jeweiligen Klasse arbeiten kannst.
Die Schüler haben nur einen Mathelehrer, aber der hat 150 oder 200 Schüler pro Halbjahr. Und die sieht er vielleicht 2 oder 3mal in der Woche. Und da hat er je 45 Minuten. Und du siehst als Lehrer auch nur das Gesicht dass der Schüler Dir zeigen will.
Und in der Dreiviertelstunde, die der Lehrer all das Obengeschilderte tun muss, soll er dann auch noch mit geübten Blick ganz genau herausfinden, ob sich hinter der Unterrichtsunlust des Schülers X ein Hochbegabter verbirgt, oder Probleme im sozialen Umfeld, oder ob der nur gerade eine entwicklungspsychologisch harmlose Anti-Autoritätsphase hat, oder ob er gerade frisch verliebt ist oder, oder, oder...
Sorry, aber selbst der engagierteste Lehrer ist doch keine Schwester Stefanie! Und auch kein Doktor Specht! Man würde es sich ja wünschen, auf jeden Schüler angemessen eingehen zu können. Aber die ganzen Kürzungen im Bildungssystem lassen sowas nicht zu. Die meisten Lehrer schieben heutzutage bereits Überstunden und sind froh, wenn sie mal nicht überarbeitet sind. Wie soll den ein Lehrer mitkriegen, dass ein Schüler hochbegabt ist, wenn die Eltern das nicht mal können? Und die sehen ihre Kinder öfter als der Lehrer und man sollte meinen, dass die sie auch besser kennen, oder?
Außerdem gibt es ja Lehrer für die Schule nicht nur ein Scheißjob ist und denen auch etwas an den Schülern liegt. Es gibt Lehrer die sich in AGs und Ganztagsprogramen abrackern und die gerne mit Kindern arbeiten. Häufig kommt aber auch von den Kindern selbst nur mangelhaftes Feedback. Und Lehrer sind nunmal keine Psychologen und auch keine Sozialarbeiter! Obwohl das heute oft von ihnen verlangt wird. (Oh, und Juristen sollten sie am besten auch noch sein.) Und die Forderung nach dem Psychologen/Sozialarbeiter lese ich auch aus deinem Artikel heraus.
Aber der Volkmund sagt. Lehrer haben morgens Recht und Nachmittags frei. (Wenns mal so wäre... Aber welcher Schüler weiß schon, wie lange es dauert, Unterrichtsstunden vernünftig vorzubereiten...)
Auch die bösen Lehrer sind nur Menschen, ich bitte dies zu bedenken. Aber Hauptsache, alle haben einen Buh-Mann und das traditionelle Feindbild wankt nicht. Lehrer sind Schuld an den schlecht erzogenen Kindern, Lehrer sind Schuld an der Fettleibigkeit der Jugend, an der Bildungsmisere, grundsätzlich faul, überbezahlt und überhaupt allgemein unfähig! Halleluhjah!
Sorry, der letzte Abschnitt ist dann doch etwas sarkastisch geraten, das war eigentlich nicht meine Absicht. Aber ich bin es auch leid, immer wieder das kollektive Geseiere und Gesäusel über unsere schlechten Lehrer zu hören. Mir geht es vermutlich genauso wie Dir mit dem Hochbegabten-Geschwafel. Ist letztlich auch nicht so wichtig, aber bitte versuch doch die Rolle der Lehrer etwas differenziert zu betrachten. Viele tapfere Menschen, die jeden Tag in der Schule darum kämpfen das ganze Theater am laufen zu halten, ohne dass die Kulisse zusammen fällt, werden es Dir danken. ;)
Grüße,
Petalwing
Suiluj
schon wieder ein hervorragender artikel zu dem thema, auch wenn ich auch diesmal die ausgangsartikel nicht kenne. aber das problem sollte mal wirklich noch anders beleuchtet werden als durch menschen, die noch nicht mal statistiken interpretieren können, dass auch logische resulatate hervorschauen... aber however.
lg
sui
lg
sui
Rosenblut (anonymer Nutzer)
Hi dud,
jap, du sprichst mir aus...sagen wir...einem winzigen kleinem Teil meiner Seele. Immer wieder faszinierend diese Berichte.
Ich hab es bereits aufgegeben, solche Teile zu lesen oder zu kommentieren. Grausam genug, wenn man viele Menschen schon in normalen Gesprächen aufklären muss.
Aber ist dir auch aufgefallen, wie schnell die Gesellschaft das Interesse an einem Menschen verliert, soblad sie nicht ihr Soll erfüllen? Sehr nett nur, dass das Soll der Hochbegabten wesentlich höher ist als das "normaler" Meschen...ist natürlich ne ganz einfach Rechnung...nur nicht nachvollziehbar. Wird im ersten Moment noch gesagt, dass Hochbegabte ja auch nur normale Menschen sind, müssen sie im nächsten Moment schon wesentlich mehr Belastung ertragen und sobald das dann...oh Entsetzen...nicht funktionert..."ja hmmm....vielleicht doch nicht so Hochbegabt, wie immer gedacht."...und schwubs steht man mit nicht selbst gemachtne Problemen alleine da.^^
Immer wieder erheiternd.^^ Ich wünsch dir jedenfalls noch viel Spaß und verlier dich nicht.
"one day I fly away...."....grausam und wunderbar...
jap, du sprichst mir aus...sagen wir...einem winzigen kleinem Teil meiner Seele. Immer wieder faszinierend diese Berichte.
Ich hab es bereits aufgegeben, solche Teile zu lesen oder zu kommentieren. Grausam genug, wenn man viele Menschen schon in normalen Gesprächen aufklären muss.
Aber ist dir auch aufgefallen, wie schnell die Gesellschaft das Interesse an einem Menschen verliert, soblad sie nicht ihr Soll erfüllen? Sehr nett nur, dass das Soll der Hochbegabten wesentlich höher ist als das "normaler" Meschen...ist natürlich ne ganz einfach Rechnung...nur nicht nachvollziehbar. Wird im ersten Moment noch gesagt, dass Hochbegabte ja auch nur normale Menschen sind, müssen sie im nächsten Moment schon wesentlich mehr Belastung ertragen und sobald das dann...oh Entsetzen...nicht funktionert..."ja hmmm....vielleicht doch nicht so Hochbegabt, wie immer gedacht."...und schwubs steht man mit nicht selbst gemachtne Problemen alleine da.^^
Immer wieder erheiternd.^^ Ich wünsch dir jedenfalls noch viel Spaß und verlier dich nicht.
"one day I fly away...."....grausam und wunderbar...

