Einmal ganz grundsätzlich: Die Konzentrationslager waren unmenschlich, meinst du wirklich, dass dein Beispiel da rankommt?
Und dann zu deinem Rat, erstmal nachzudenken, bevor wir auf Fehler von anderen Menschen reagieren: Hast du das mal probiert? Ich meine, wirklich probiert, in einer Situation, wo du verletzt warst, wütend, enttäuscht oder traurig? Vielleicht wüsstest du dann, dass es dir überhaupt nichts bringt, wenn du verstehst, warum der andere so gehandelt hat. Selbst wenn du ganz genau nachvollziehen kannst, warum der andere so gehandelt hast und in seiner Situation genauso handeln würdest, du bist immer noch verletzt, wütend, enttäuscht oder traurig. Wenn du das dem anderen nicht zeigst, nicht wenigstens im ersten Moment so reagieren darfst wie dir gerade ums Herz ist, wenn du immer alles runterschluckst und dem anderen immer sofort verzeihst, weil du ihn ja verstehst, meinst du nicht, dass du dann irgendwann platzt? Entweder in einer Situation, in der du total überreagierst, weil sich so viel aufgestaut hat, der andere aber überhaupt keinen Schimmer hat, warum du auf so eine Kleinigkeit gerade so heftig reagierst. Im schlimmsten Fall kommt dabei jemand zu Schaden, entweder du oder dein Gegenüber.
Also, nachdenken ja, aber man darf auch eigene Gefühle haben und danach handeln!
Reviews: Freie Arbeiten
/ Prosa
/ Essays
/ Gedankenspiele
sevil (anonymer Nutzer)
chiera
idealismus...
warum ist ein ideal, nur weil es eine pluralform dieses wortes gibt, gleich durch einen nachteil bereichert? muss ein bestimmtes ideal für alle ein dogma sein, damit dieses ideal für den einzelnen das ist, was ihn am leben erhält(etwas weniger pathetisch: ihm es versüßt)?
und realität ist für manch einen gesünder als waghalsige theorien.
du bleibst mir zu sehr in der theorie, als dass ich übereinstimmen könnte.
warum ist ein ideal, nur weil es eine pluralform dieses wortes gibt, gleich durch einen nachteil bereichert? muss ein bestimmtes ideal für alle ein dogma sein, damit dieses ideal für den einzelnen das ist, was ihn am leben erhält(etwas weniger pathetisch: ihm es versüßt)?
und realität ist für manch einen gesünder als waghalsige theorien.
du bleibst mir zu sehr in der theorie, als dass ich übereinstimmen könnte.
Ino (anonymer Nutzer)
Ich würde gerne zu "Gibt es Wahrheit?" meinen Senf dazu geben. Offen gestanden musste ich manches zweimal lesen, um es komplett zu verstehen, und ich bin mir nicht sicher, bei der Fülle an (zugegeben schneidend logischer) Gedankenakrobatik auch nichts übersehen zu haben.
Du sagst, dass es Wahrheit gibt, wir sie aber in den meisten Fällen nicht erkennen können sondern nur eine richtige oder falsche Meinung von etwas haben. Am Beispiel der Subjekt-Objekt-Beziehung drängt sich mir aber eine Wahrheit auf, die man unmöglich ignorieren kann: Nämlich dass das Objekt existiert. Das kann niemand abstreiten, egal in welcher Form das Objekt dabei für jeden einzelnen existieren mag. Also gibt es doch eine klar zu definierende Wahrheit (außer natürlich, wir sind alle unserer falschen Wahrnehmung vollkommen ausgeliefert und leben ein Leben à la "Matrix" :) )
Ich hoffe mal einfach, dass du diesen Punkt in deinem Essay nicht genannt hast, sonst tut es mir aufrichtig leid, dass ich es überlesen habe...
Ino
Du sagst, dass es Wahrheit gibt, wir sie aber in den meisten Fällen nicht erkennen können sondern nur eine richtige oder falsche Meinung von etwas haben. Am Beispiel der Subjekt-Objekt-Beziehung drängt sich mir aber eine Wahrheit auf, die man unmöglich ignorieren kann: Nämlich dass das Objekt existiert. Das kann niemand abstreiten, egal in welcher Form das Objekt dabei für jeden einzelnen existieren mag. Also gibt es doch eine klar zu definierende Wahrheit (außer natürlich, wir sind alle unserer falschen Wahrnehmung vollkommen ausgeliefert und leben ein Leben à la "Matrix" :) )
Ich hoffe mal einfach, dass du diesen Punkt in deinem Essay nicht genannt hast, sonst tut es mir aufrichtig leid, dass ich es überlesen habe...
Ino
Argonat
Hmmmm ... also das war wahrscheinlich der TEil des ganzen mit dem ich so was von gar nich klar komme.
Ich wiederhol mich nich gern aber schreib doch nich so furchtbar Theoretisch, gerade die Liebe ist doch etwas was man so abstrakt wie du es versuchst nicht definieren oder erklären kann. Auch verstehe ich überhaupt nich was du denn nun davon hast so etwas schönes wie die Liebe in so kalte und prakmatische Form zu pressen.
Im ersten Teil habe ich noch gedacht "Schön, er lässt sich endlich mal Zeit sich der Thematik zu nähern!" doch dann bist du wieder in deine absolut langweilige und verwirrende Reduktionslogik verfallen, schade.
Argonat
PS: kommt noch mehr?
Ich wiederhol mich nich gern aber schreib doch nich so furchtbar Theoretisch, gerade die Liebe ist doch etwas was man so abstrakt wie du es versuchst nicht definieren oder erklären kann. Auch verstehe ich überhaupt nich was du denn nun davon hast so etwas schönes wie die Liebe in so kalte und prakmatische Form zu pressen.
Im ersten Teil habe ich noch gedacht "Schön, er lässt sich endlich mal Zeit sich der Thematik zu nähern!" doch dann bist du wieder in deine absolut langweilige und verwirrende Reduktionslogik verfallen, schade.
Argonat
PS: kommt noch mehr?
Argonat
Hi Sui,
also zum 3.
Erstens, das der Sinn des Lebens nur Vergehen ist, ist nicht bewiesen, es ist deine Schlussfolgerung, aber keine Tatsache. Die Frage was denn nun der Sinn der ganzen Chose ist konnte bis dato einfach noch nich geklärt werden, du solltest es also nich als Fakt darrstellen.
Und Zweitens ich gehe mit deiner Schlussfolgerung, das eine GEsunde mIschung aus Idealismus und REalsimus wohl der beste Weg wäre. Ob das so einfach geht ist fraglich, aber wahrscheinlich ist das Leben immer eine Gratwanderung.
Ich finde du könntest deine GEdanken besser verdeutlichen wenn du weniger theoretisch rangehst, nutze doch Beispiele ... ich glaube wenn ich nich schlon ähnliche GEdanken verfolgt hätte wäre mir nicht unbedingt klar was du meinst, da kann ich mich jedoch täuschen. Nimm dir doch Zeit das ganze Für und Wieder abzuwägen, du nanntest dies hier "Gedankenspiele", also spiel deoch auch mit den GEdanken und handel deine Theorie nich in 10 Sätzen ab, dann ist es wahrscheinlich auch besser zu lesen, oder besser, es macht mehr Spaß es zu lesen.
...so ich geh mal zum nächsten Teil^^
also zum 3.
Erstens, das der Sinn des Lebens nur Vergehen ist, ist nicht bewiesen, es ist deine Schlussfolgerung, aber keine Tatsache. Die Frage was denn nun der Sinn der ganzen Chose ist konnte bis dato einfach noch nich geklärt werden, du solltest es also nich als Fakt darrstellen.
Und Zweitens ich gehe mit deiner Schlussfolgerung, das eine GEsunde mIschung aus Idealismus und REalsimus wohl der beste Weg wäre. Ob das so einfach geht ist fraglich, aber wahrscheinlich ist das Leben immer eine Gratwanderung.
Ich finde du könntest deine GEdanken besser verdeutlichen wenn du weniger theoretisch rangehst, nutze doch Beispiele ... ich glaube wenn ich nich schlon ähnliche GEdanken verfolgt hätte wäre mir nicht unbedingt klar was du meinst, da kann ich mich jedoch täuschen. Nimm dir doch Zeit das ganze Für und Wieder abzuwägen, du nanntest dies hier "Gedankenspiele", also spiel deoch auch mit den GEdanken und handel deine Theorie nich in 10 Sätzen ab, dann ist es wahrscheinlich auch besser zu lesen, oder besser, es macht mehr Spaß es zu lesen.
...so ich geh mal zum nächsten Teil^^
Argonat
hmmm .... zum ertsen Teil ... also deinen Gedanken kann ich nachvollziehen und kann ihm nur zustimmen. Ich finde Jedoch, das sich deine Allegorie, was es doch sicher sein soll, nicht selbst erklärt, der Vergleich vom Blinden zum Lahmen ist zwar treffend, aber er lässt sich nur schwehr alleine wieder zurück übertragen finde ich.
Mir fiel es schwehr den Worten zu folgen, da die Allegorie sich ohne den letzten Absatz nicht selbst erklärt. Der Vergleich hinkt, könnte man sagne, aber vielleicht leigt das dadran das ich von Allegorien ähnliches Denke wie Tolkien.
Argonat
PS: Ich finde es sehr gut zu lesen, dass nicht nur ich manchmal solchen Gedanken nachhänge und sie in Worte fasse. :)
Mir fiel es schwehr den Worten zu folgen, da die Allegorie sich ohne den letzten Absatz nicht selbst erklärt. Der Vergleich hinkt, könnte man sagne, aber vielleicht leigt das dadran das ich von Allegorien ähnliches Denke wie Tolkien.
Argonat
PS: Ich finde es sehr gut zu lesen, dass nicht nur ich manchmal solchen Gedanken nachhänge und sie in Worte fasse. :)

