Black73 (anonymer Nutzer)  
Ihm ging es nur um macht und Öl,
Pink hat es in ihren Song Dear
Presidend genau gesungen was
für ein Arsch er ist,gegen Homo und
Rassist ist er auch,gut dass seine Zeit
vorbei ist,
toll hast Du geschrieben gefiel mir:)
windygirl  
So, das ist zwar schon eine ältere Arbeit von dir, aber du weißt ja - ich liebe deinen Stil =)
Und ich find wirklich klasse geschrieben. Un din gewisser Weise stimmt es: Shit happens, warum dann nicht auch Bush. Wer weiß wie es ohne ihn gelaufen wäre.
Und ich komme zu der Ansicht, dass du über eigentlich jedes Thema spannedn schreiben könntest.
Lg windy
OEDARIUS  
interessantes essay....

nur die kurzbeschreibung fand ich urkomisch: "objektiv aus meiner sicht"?

interessant.....
Ann Haller  
eine inetressante sichtweise der dinger du du da hast die  eiknige ist dass wenn man bush nicht rechteztig in die schranke weißt dass wir dann bald einen dritten weltkrieg haben aber das ist ein tjema für sich

auf jeden fall finde ich deine schreibweise sehr schön da der leser nicht ein einem momemnat das interesse verliert

mfg

Crimegirl
Naranja (anonymer Nutzer)  
Nun, ich glaube nicht, dass Bush "passiert". Bush hat sich schon immerhin recht clever zweimal an die Macht betro- ähhh... er wurde natürlich rechtmäßig gewählt. Aber die Wahl war beide Male denkbar knapp, und ich kenne einige Amerikaner, die den radikalen Pietismus-Fundamentalisten nicht gewählt haben.
Man muss aber eins bedenken bei allem europäischen Hass auf Bush: wenn der König des Ketchups an die Macht gekommen wäre, hätte sich die Außenpolitik kein Stück geändert. Der Irakkrieg wäre weitergeführt worden und die Brutaliäten wären nicht weniger geworden. Immerhin geht es ums Öl und das kann jeder President gut gebrauchen. Gut, nicht jeder ist mit dem halben Vorstand von Texaco verschwägert, aber trotzdem.
Ich glaube für Europa und den Irak hätte der Wahlausgang nicht viel geändert. Im Gegenteil, hat nicht Kerry verkündet, er würde, erstmal an der Macht, den Druck auf Europa bezüglich der Irakfrage erhöhen? Kerry hat sich immerhin spätestens in der Endphase der Wahl auf genau die gleichen Anti-Terror Parolen zurückgezogen, wie Bush sie benutzt hat. (Letzteres hat ihn meiner Meinung nach den Wahlsieg gekostet. Wer will schon die Kopie, wenn er das Original haben kann?)

Für die Irakis hätte sich auch nichts geändert. Und die Cluedo-theorie funktioniert nicht ganz. Das hatte mehr was von der Suche nach dem Osterhasen. Eigentlich weiß jeder, dass es ihn nicht gibt...

Das Neue Deutschland hatte da mal so eine reizende Karikatur:

Steht der gefolterte Iraki vor dem Amipanzer und fragt den amerikanischen Soldaten: "Was ist den jetzt der Unterschied zwischen euch und Saddam?"
Ami: "Wir HABEN Massenvernichtungswaffen..."

Oder anders... Colin: "Ich weiß, die haben Massenvernichtungswaffen. Ich hab's doch auf unseren Quittungen..."


Ansonsten finde ich eins viel interessanter, was aber in Europa kaum wahrgenommen wird. Und zwar die Rolle der Religion in diesem Krieg. Und damit meine ich nicht die von Mohammed gestiftete. Es ist doch interessant, dass im Mutterland der Demokratie und der Aufklärung, ein George Dabbelju Bush sich vor sein Wahlvolk hinstellt und verkündet, dass für ihn die Amerikanische Verfassung (auf die er vereidigt wurde, soweit ich weiß) nicht die ausschlaggebende Instanz für seine Politik ist, sondern ein anderes Buch. Bush hält die Bibel hoch und bekommt frenetischen Applaus.
Außerdem gibt die Bush-Regierung an evangelisch-motivierte, religiöse Organisationen Gelder, obwohl diese Organisationen keine Gelder bekommen dürften, da Staat und Kirche eigentlich getrennt bleiben sollten. Dass Bush das trotzdem umsetzen kann, obwohl der Kongress dagegen gestimmt hat, und damit deutlich die evangelischen Organisationen finanziell unterstützt, entgegen der Maxime des religiösen Pluralismus und der Säkularisierung, das, denke ich, ist etwas, das man beachten sollte. Denn es sagt viel über den Zustand der Demokratie im Mutterland selbiger. Und es sagt auch etwas darüber, dass es nicht nur im Bereich der "islamischen Intoleranz", um mal den Reich-Ranicki der Martwirtschaft, Samuel Huntington* zu zitieren, noch echte religiöse Führer gibt.
Aber für schukelige Kreuzzüge ins Morgenland hatte der Westen ja schon immer was übrig. Und das alles im aufgeklärtesten Land der Welt. Schönen Dank auch, unsichtbare Hand!


*Samuel P. Huntington: "The Clash of Civilizations", London: 1996
Rodo  
Ich stimme Bello zu. Ist bloß ein bisschen schade, dass du mit dem Theaterstück ein Thema aufgreifst, über das ich nichts weiß, dafür beschreibst du es dann aber recht anschaulich. Wahrscheinlich hätte ich auch gelacht. Die Realität ist eben immer noch am bizarrsten. Und ich stimme dir auch vollkommen zu, "Bush happens", da kann man nichts gegen machen, aber wenigstens gibt er einen wunderbaren Antichristen ab, wenn er denn sonst schon zu nichts gut ist.
Bello-der-Fisch  
Ich mag deine Art zu scheiben und den zynischen Ton, den du deinem Text gibst.
Ich hab mich nur etwas gewundert, dass du vom Thema Präsidentschaftswahl etwas abgekommen bist, vielleicht hatte ich aber auch nur die falschen Erwartungen.
Trotzdem hat mich dein Text sowohl von schriftstelllerischer Qualität, als auch von Inhalt her sehr überzeugt.

Gruß,
Bello
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